Akte X

Scully sitzt vor ihrem Computer. Plötzlich sagt sie: “Moulder, kommen Sie her. Das müssen Sie sich ansehen.”

Synthetische Klänge ertönen. Moulder eilt herbei.

Scully: “Ich bin kein Premium-Mitglied, deswegen kann ich nicht sehen, wer diese Leute sind. Aber scheinbar bekommen Menschen ohne Profilbild von XING ohne ihr Wissen unterschiedliche Farben zugewiesen.”

Moulder, nachdenklich: “Sie haben Recht, Scully. Diese Art von Rassismus habe ich bisher in keinem anderen sozialen Netzwerk der Welt gesehen.”

Wieder erklingt synthetische Musik, diesmal noch bedrohlicher.

Scully: “Moulder, sehen Sie nur. Dass uns das nicht vorher aufgefallen ist. XING! Schauen Sie sich mal das Logo an. Das ist … das ist … das ist doch der gleiche Buchstabe, wie er vom Ku-Klux-Klan schon seit 1865 verwendet wird.”

Moulder: “Das X.”

Scully: “Wie er auch im Namen von Xavier Naidoo vorkommt.”

Moulder: “Oh Gott. Als ob der Ku-Klux-Klan nicht schon schlimm genug wäre.”

Scully: “Wir müssen Naidoo unbedingt finden.”

Moulder: “Und wenn ein Lied seine Lippen verlässt?”

Scully: “Dieser Weg wird kein leichter sein, Moulder. Wir können uns gegen Naidoos Gesang nicht schützen.”

Wieder synthetische Musik, diesmal so bedrohlich, dass es gar nicht mehr bedrohlicher geht.

Moulder: “Oh mein Gott. Die ganze Welt wird von seinen Ohrwürmern zerfressen werden.”

Scully: “Wir können es nicht ändern. Das ist er, Moulder. Der Tag X.”

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