Archiv für Juli 2010

Gerührt

Freitag, 30. Juli 2010

Manchmal findet man selbst auf Facebook hochphilosophische Texte, die einem wirklich ans Herz gehen können.

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Never say “No” to Panda!

Dienstag, 27. Juli 2010

Eine lustige Spot-Serie aus Ägypten.

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Designtrends Fall 2010 – what’s hot, what’s not?

Sonntag, 25. Juli 2010

Als Schöngeist mit einem besonders ausgeprägten Sinn für ästhetische Tendenzen bin ich ständig auf der Suche nach den neusten Designtrends, bevorzugt im Einrichtungsbereich. Viele fragen sich, wie in aller Welt man ein derartig treffsicheres Gespür für kommende Moden entwickeln kann. Zu Recht. Denn Trendscouting ist ein echter Knochenjob. Talent allein genügt nicht. Man darf sich keine ruhige Minute gönnen, muss ununterbrochen mit offenen Augen durch die Welt gehen.

Trend 1: hässliche Bilder

Lange Zeit hingen sich Menschen nur Bilder auf, die sie schön fanden. Doch diese Ära ist vorbei. Jetzt kann kein keine Farbkombination zu gewagt, kein Motiv zu hingekliert sein. Je grässlicher das Werk aussieht, desto besser. Der Clou: Nur wer wirklich einen guten Geschmack hat, kann sich schlechten erlauben.

Trend 2: kunstvolle Installationen

Wo früher höchstens ein einzelnes Accessoire gekonnt in Szene gesetzt wurde, platzieren Designliebhaber diesen Herbst absurde Rauminstallationen, die Gäste zum Nachdenken anregen sollen. Wie hier. Man beachte, mit welcher Geschicklichkeit das furchterregende Gebiss durch die Zuhilfenahme einer Zitrone leicht geöffnet gehalten wird. Dazu der am ganzen Körper tätowierte Albino-Exhibitionist, der seinen Mantel scheinbar nur Sekunden zuvor abgelegt hat. Gerade in der Zusammenstellung mit dem goldenen Frauenkopf und ihrem leicht geöffneten Mund entsteht hier eine fantastische Dramaturgie. Doch erst die beiden Hunde und der verrückte Clown machen das Ganze zu einem echten Gesamtkunstwerk. Chapeau!

Trend 3: die Mörderpuppe


Nur an ihrem Blick erkennt man, was hier geschehen ist. Die Mörderpuppe hat gerade erst das Sandmännchen mit einer Plastiktüte erstickt und einer anderen Puppe die Augen ausgestochen. Doch trotzdem tut sie so, als hätte dieses grausame Schauspiel niemals stattgefunden. Lächelnd geht sie über Leichen. Dieser Designtrend zeigt, dass Puppen im Jahre 2010 auch einen Bildungsauftrag zu erfüllen haben und unsere Kinder auf das Leben in unserer herzallerliebsten Ellbogengesellschaft vorbereiten sollen.

Trend 4: der Froschspiegel

Dieser Froschspiegel ist so ziemlich das Heißeste, was Sie sich derzeit nach Hause holen können. Er sorgt dafür, dass Sie sich ab jetzt immer schön fühlen werden. Denn dieser Spiegel ist garantiert hässlicher als Sie.

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Mein Kind ist geiler als dein Kind

Donnerstag, 22. Juli 2010

Das Berliner Urgestein FiL – Comiczeichner, Bühnen-Entertainer und Sänger – hat mal wieder zugeschlagen. Mit dem wunderschönen Liedchen “Mein Kind ist geiler als dein Kind”.

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Freundschaft im Sonderangebot

Donnerstag, 22. Juli 2010

Wer keine Freunde hat, kann sich jetzt einfach welche mieten. FriendsToRent macht’s möglich. Ich finde: eine tolle Sache. Vielleicht gibt es ja schon bald auch neue Familienangehörige im Sortiment. Oder, wenn’s gar nicht mehr anders geht: ein neues Ich.

Link zu FriendsToRent

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Den SPIEGEL vorgehalten

Donnerstag, 22. Juli 2010

Als ich mir gestern die aktuelle Print-Ausgabe des SPIEGEL kaufte, kam ich mir fast ein wenig altmodisch vor.

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Akte X

Freitag, 16. Juli 2010

Scully sitzt vor ihrem Computer. Plötzlich sagt sie: “Moulder, kommen Sie her. Das müssen Sie sich ansehen.”

Synthetische Klänge ertönen. Moulder eilt herbei.

Scully: “Ich bin kein Premium-Mitglied, deswegen kann ich nicht sehen, wer diese Leute sind. Aber scheinbar bekommen Menschen ohne Profilbild von XING ohne ihr Wissen unterschiedliche Farben zugewiesen.”

Moulder, nachdenklich: “Sie haben Recht, Scully. Diese Art von Rassismus habe ich bisher in keinem anderen sozialen Netzwerk der Welt gesehen.”

Wieder erklingt synthetische Musik, diesmal noch bedrohlicher.

Scully: “Moulder, sehen Sie nur. Dass uns das nicht vorher aufgefallen ist. XING! Schauen Sie sich mal das Logo an. Das ist … das ist … das ist doch der gleiche Buchstabe, wie er vom Ku-Klux-Klan schon seit 1865 verwendet wird.”

Moulder: “Das X.”

Scully: “Wie er auch im Namen von Xavier Naidoo vorkommt.”

Moulder: “Oh Gott. Als ob der Ku-Klux-Klan nicht schon schlimm genug wäre.”

Scully: “Wir müssen Naidoo unbedingt finden.”

Moulder: “Und wenn ein Lied seine Lippen verlässt?”

Scully: “Dieser Weg wird kein leichter sein, Moulder. Wir können uns gegen Naidoos Gesang nicht schützen.”

Wieder synthetische Musik, diesmal so bedrohlich, dass es gar nicht mehr bedrohlicher geht.

Moulder: “Oh mein Gott. Die ganze Welt wird von seinen Ohrwürmern zerfressen werden.”

Scully: “Wir können es nicht ändern. Das ist er, Moulder. Der Tag X.”

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Der Obdachlosen-Fotokurs

Donnerstag, 15. Juli 2010

Gestern durfte ich beobachten, wie ein Penner an einem Touristen vorbeilief, der gerade ein Foto von einem Gebäude am Kurfürstendamm machte.

Im Vorbeigehen lallte der Penner: “Ist doch alles nur ein riesengroßer Scheißhaufen Beton.”

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Der etwas andere Protestsong

Mittwoch, 14. Juli 2010

Dave Carroll, ein kanadischer Country-Musiker, musste auf dem Weg zu einem Konzert am Flughafen von Chicago aus dem Flieger heraus mit ansehen, wie Mitarbeiter der Fluggesellschaft beim Entladen seinen Gitarrenkoffer herumwarfen. Als er seine Gitarre zurückbekam, war sie zerstört. Nachdem Carroll vergeblich auf eine Wiedergutmachung der Firma wartete, beschloss er, das zu tun, was er wirklich gut kann: Er schrieb einen Song über die Geschichte – “United Breaks Guitars”.

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Stripstangen für unterwegs

Dienstag, 13. Juli 2010

Guerilla-Aktion für die Berliner Tabu Bar: Mit Hilfe von Fußbodenklebern machten wir die Stangen in Berliner S-Bahnen zu Stripstangen.

Agentur: BBDO Berlin

Idee: Tobias Geigenmüller

Kreativchef: Carsten Heintzsch

Creative Direction: Andreas Manthey, Patrick They

Art Direction: Lars Buri

Text: Tobias Geigenmüller

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