Die Wahrheit hinter dem Carlsberg-Plakat

Manchmal spielen sich auf vollkommen harmlos wirkenden Werbeplakaten in Wahrheit hochdramatische Tragödien ab – wie zum Beispiel in der aktuellen Carlsberg-Werbung zur Fußballweltmeisterschaft. Aber Vorsicht! Lesen Sie bitte nur weiter, wenn Sie starke Nerven haben, denn jetzt erzähle ich Ihnen die ganze Geschichte:

So lange schon hatten es sich die drei Kumpels Thorsten, Fred und Horst (v.l.) gewünscht, irgendwann einmal ein WM-Spiel live erleben zu dürfen. Doch kaum ist der große Moment da und sie sind endlich im Stadion, finden sie partout nicht den Weg auf die Zuschauerränge und irren wie die letzten Deppen unten auf dem Platz umher – und das vor Millionen von Fernsehzuschauern.

Durch betonte gute Laune versuchen die drei, ihre Angst zu überspielen, gleich vom Sicherheitspersonal verhaftet und daraufhin tagelang gefoltert zu werden, wie es ja in den meisten wärmeren Ländern üblich ist.

Noch dazu hatten Fred und Horst ausgerechnet heute ihr Coming Out vor Thorsten und werden nicht müde, sich zu umarmen und zu liebkosen. Thorsten spürt, dass er das fünfte, heterosexuelle Rad am Wagen ist. Deswegen hat er sich auch nicht nur ein einziges Bier bestellt, sondern gleich drei, die er nur mit Mühe und Not in den Händen halten kann. Thorsten will sich nach allem, was passiert ist, möglichst schnell die Vollkante geben, um die ganze Sache zu vergessen.

Was ihm allerdings nicht gerade leicht gemacht wird. Denn Fred und Horst möchten anhand ihrer Vuvuzelas permanent beweisen, dass sie blasen können wie die Weltmeister. Der ohrenbetäubende Lärm raubt Thorsten das letzte Fünkchen Verstand. Er kann sich nun überhaupt nicht mehr darauf konzentrieren, endlich den Weg in die Fankurve zu finden.

Werden die drei diesen Tag überleben? Oder wird man sie schon bald dem Löw zum Fraß vorwerfen? Oder wird Nelson Mandela am Ende vielleicht doch gnädig sein und die Carlsberg-Kumpels freisprechen?

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