Viele Franzosen sprechen so schlecht Englisch, dass es mich wundert, dass sie überhaupt Französisch können.
Archiv für März 2010
Eschtö Sprachtalöntö
Montag, 22. März 2010Ins soziale Abseits gebookmarked
Samstag, 20. März 2010Aus der Reihe “Franzosen, die mir ziemlich spanisch vorkamen”
Donnerstag, 18. März 2010Meine Freundin und ich sind gerade erst aus Paris zurückgekommen. Wirklich eine überaus faszinierende Stadt – trotz ihrer von mir hier dokumentierten Bewohner – den Franzosen.
Typ 01: der Luftballonfranzose
Viele Franzosen binden sich Luftballons an den Rucksack, um dadurch jünger zu wirken. Gleichzeitig wollen sie so Kinderliebe demonstrieren und oft auch an Michael Jackson erinnern. Zu diesem Zweck kann man in Paris an jeder Ecke so genannte Multifunktionsluftballons (“Ballons d’air multifunctionnés”) erwerben.
Typ 02: die Gangfranzösin
Manche Französinnen tragen ständig Klappstühle bei sich, um anderen jederzeit mit Leichtigkeit den Weg versperren zu können und sich unbeliebt zu machen. So kommen sie schnell in den Genuss, Touristen anzupöbeln, die sich dreist vorbei drängeln möchten.
Typ 03: der sportliche Franzose
Da die Franzosen dieses Jahr bei der Weltmeisterschaft mal wieder einen Zahn zulegen müssen, sind manche von ihnen mehr oder weniger ununterbrochen beim Sport. Selbst, wenn sie sich am Wochenende mal einen kurzen kulturellen Ausflug gönnen, werden zwischendurch Dehnübungen eingelegt und Liegestützen gemacht.
Typ 04: die Blauhaarfranzösin
Wer mit 50 in Frankreich immer noch keinen Mann abbekommen hat, greift für gewöhnlich zu drastischen Maßnahmen. Manche laufen ständig ohne Hose herum, andere stoßen unvermittelt ohrenbetäubende Brunftschreie aus – und echte Härtefälle färben sich sogar die Haare blau.
Typ 05: der farbenfrohe Franzose
Nur besonders erfolgreiche Geschäftsmänner können es sich leisten, in ihrer Freizeit wie die letzten Deppen herumzulaufen. Und wer es in Paris weit gebracht hat, möchte das natürlich auch allen zeigen.
Typ 06: der Koloss von Paris
Von dieser Sorte gibt es nur noch sehr wenige Exemplare. Dementsprechend groß war das Glück, einen von ihnen vor die Linse zu bekommen. Der Koloss von Paris schafft es, eigenständig komplette U-Bahn-Unterführungen auszufüllen. Diese Eigenschaft machte ihn zum größten Feind von Typ 02, der Gangfranzösin.
Neu bei ebay: der zu einem PANTON CHAIR gefaltete Kassenbon
Dienstag, 16. März 2010
Gestern in der Mittagspause brachte es eine Freundin von mir fertig, vollkommen zufällig einen Kassenbon zu einem PANTON CHAIR zu falten. Das weltweit einzige Exemplar ist nun von mir den Kunstliebhabern dieser Erde zugänglich gemacht worden und auf ebay zu ersteigern.
Viel Spaß beim Bieten!
Das große Reisefieber
Montag, 15. März 2010Auf die an anderer Stelle bereits erwähnte Homepage www.goturkey.com stieß ich überhaupt nur, da das Reiseziel Türkei anlässlich der ITB Berlin gerade über ein Megaposter am Potsdamer Platz beworben wird – mit dem wunderschönen Claim: “Türkei fasziniert”.
Ich stutzte. Die Mechanik kam mir irgendwie bekannt vor. Und dann fiel mir auch ein, woher. Schon vor einiger Zeit schaffte es nämlich ein anderer Tourismus-Slogan, eine geradezu unerklärliche Faszination auf mich auszuüben – der Claim für das Reiseland Polen: “Polen überrascht.”
Die Machart scheint sich für Tourismus-Plakate also bewährt zu haben. Aus diesem Grunde habe ich einige weitere Slogans entwickelt, die ich den jeweiligen Ländern großzügig kostenlos zur Verfügung stellen würde.



Bei Interesse kann sich die jeweilig zuständige Botschaft jederzeit bei mir melden.
Welcome to reality
Mittwoch, 10. März 2010Dicke Hose
Mittwoch, 10. März 2010Seite gut mir gefallen
Dienstag, 09. März 2010Für die Übersetzung von www.goturkey.com, “Türkei offizielles Tourismusportal”, scheinen die Macher einfach zur nächsten Dönerbude gegangen zu sein.
Und so entstanden zwischen Dürüm und Knoblauchsoße herzzerreißende Sätze wie “Willkommen in die Turkei” und “Die einzige Stadt die zwischen zwei Kontinenten (Europa und Asien) liegt in der Türkei.”
In der Navigationsleiste kann man zwischen Punkten wählen wie “Was Unternehmen?”, “Wussten Sie?”, “Denkmals” und “Alles Sehen auf Karte”. Wunderbar. Da muss man sich dann im Urlaub auch nicht schämen, wenn man kein türkisch spricht.
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Wie gemalt
Montag, 08. März 2010Sicher ist sicher
Montag, 08. März 2010Bei dem Überfall auf ein Poker-Turnier im Berliner Luxushotel “Hyatt” erbeuteten die Räuber etwa 200.000 €, obwohl die Security-Leute die Gangster sogar mit Telefonen bewarfen.
Da wurden bei der Verteidigung wirklich schwere Geschütze aufgefahren. Bestimmt wurde auch noch versucht, die Kriminellen mit Grimassen zu erschrecken, ihnen einen Knuffi zu geben oder die Finger zu einer Pistole zu formen und laut “Hände hoch!” und “Piu! Piu!” zu rufen.
Auf der “Bild”-Homepage findet man zu dem Vorfall einige außerordentlich geistreiche Kommentare.
“Marek1234567″ schreibt beispielweise: “sehr gut gemacht von den jungs. hoffe sie kommen damit durch. fuck the police”
Und “hardrockfan” meint: “wenn,hätte,aber,vielleicht………………… die polizei hat nichts,aber auch nichts in der hand……abe immernoch die grosse fresse.mich kotzt dieser “rechtsstaat”" so langsam,aber sicher,ganz dolle an.mittlerweile habe ich sogar etwas sympathie für die räuber.sind sie etwa die robin hoods des 21.jahrhunderts…..????vielleicht werfen sie ddas ganze geklaute geld dann von der goldelse runter,wer weiss….????”
Tja. Manchmal kann Polizeiarbeit so einfach sein. Ich vermute, man muss einfach nur die IP-Adresse von “hardrockfan” zurückverfolgen und die Bande ist geschnappt.









