Archiv für Februar 2010

Die Facebook-Anzeige, Königsklasse der Werbung

Samstag, 27. Februar 2010

Eines eint so ziemlich alle Facebook-Anzeigen – die einzige Sprache, die korrekt verwendet wird, ist die Programmiersprache.

Vielleicht ist mein erstes Beispiel aber auch absichtlich in, äh, Wahrsagerdeutsch gehalten:

Ich zwar nicht wissen, wann ich haben sterben, aber wirklich gut gefällt mir an dieser Stelle der “Gefällt mir”-Button. Wie auch bei meinem zweiten Exemplar:

Träume werden wahr, oder? Endlich ist wieder 1941. Überall Bombenhagel, Hunger und Kältetote – toll! Da lobe ich mir doch die Anzeigen, von denen man kaum noch ein Wort versteht. Kommen wir zu meiner bisherigen Lieblingsanzeige:

Ich glaube, hier muss man einfach ein bisschen mehr zwischen den Zeilen lesen. Dafür gibt es dann aber bei der Live-Datierung immerhin noch jede Menge zu besprechen.

Ein ZONK für XING

Donnerstag, 25. Februar 2010

Peinlich, peinlich. Scheinbar sind die begeisterten XING-Kunden aus der aktuellen Kampagne gar keine begeisterten XING-Kunden – sondern allesamt Mitarbeiter des Business-Netzwerks.

Chief Marketing Officer Ralf Ahamer kümmert das allerdings wenig. Doch immerhin räumt er ein: „Sicher hätten wir im Vorfeld noch deutlicher kommunizieren können, wie die Kampagne aufgebaut ist.”

Sicher. Wir müssen die Kampagne alle falsch verstanden haben. Gut, dass jetzt zumindest das erste echte Testimonial-Motiv aufgetaucht ist.

Schmutz nutzen!

Donnerstag, 25. Februar 2010

Aus dem schlechten Wetter kann man schließlich auch was machen. Allerdings sollte man, wenn man andere schon als “Loser” betitelt, es dann wenigstens richtig schreiben.

Karneval für untenrum

Mittwoch, 24. Februar 2010

Manchmal bringt einen der Alkohol auf ganz, ganz dumme Ideen.

Fitness first!

Dienstag, 23. Februar 2010

Man soll sich ja bekanntermaßen nicht so einseitig ernähren.

Lückenfüller

Dienstag, 23. Februar 2010

Die spinnen, die Japaner …

Das dicke Ende

Donnerstag, 18. Februar 2010

Wir möchten bald nach Mexiko fahren und erkundigten uns deswegen auf der Homepage des Auswärtigen Amtes, was Touristen dort beachten sollten.

Auf der Seite heißt es unter anderem: “Sollten Sie Opfer eines Überfalls werden, leisten Sie keinerlei Gegenwehr, da die Täter sofort von ihren Waffen Gebrauch machen!” Gut, dachten wir – halb so wild.

Und lasen weiter: “Vermeiden Sie bei Dunkelheit einsame Viertel und Fahrten mit dem Pkw. Auch sollten Reisen mit dem Bus nur am Tage durchgeführt werden.” In Ordnung. Auch damit kann man sich arrangieren.

Doch dann kam es wirklich schlimm. Um nicht zu sagen: grausam. Denn wir lasen weiter: “Verzichten Sie auf auffälligen (Mode-) Schmuck.”

Ja. Das war’s dann. Der Moment, in dem ich wusste, dass es sehr, sehr schwierig würde, meine Freundin jemals nach Mexiko zu bewegen.

Wir ist das neue du

Mittwoch, 17. Februar 2010

Ich bin zwei Menschen. Zumindest bei mir zu Hause. Wann immer meine Freundin das Wort “wir” verwendet, bin in der Hauptsache nämlich ganz allein ich gemeint.

Heißt es beispielsweise: “Wir müssen heute unbedingt mal die Blumen gießen.” – und “wir” haben es abends immer noch nicht getan, sagt sie daraufhin schon etwas strenger: “Also, morgen müssen wir wirklich unbedingt mal die Blumen gießen.”.

Genauso verhält es sich übrigens auch mit dem Müll. Wenn der voll ist, müssen “wir” auch immer unbedingt daran denken, ihn runterzubringen. Wenn ich es dann wage, meine Freundin darauf aufmerksam zu machen, dass die Mülltonne im Innenhof steht – nur für den Fall, dass sie es vielleicht gar nicht weiß, schaut sie mich fassungslos an und sagt: “Der Müll ist mir viel zu schwer.”

Und zugegeben – das wäre wirklich ein unschlagbares Argument. Wenn da nicht ihre Handtasche wäre. Die ist ihr nämlich sonderbarerweise nie zu schwer. Und ich frage mich oft, was sie darin alles mit sich herumschleppt. Es würde mich wirklich ganz und gar nicht überraschen, wenn sie auch mal einen Block Zement herauszaubert. Oder dreißig Säcke Blumenerde. Vielleicht auch mal einen ganzen Kontinent.

Aber was soll’s? Eigentlich kann mir das ja ganz egal sein. Ihre Handtasche müssen “wir” schließlich nicht tragen.

Dasu geswung

Montag, 15. Februar 2010

In Mittenwald sollen Soldaten dazu gezwungen worden sein, bis zum Erbrechen Alkohol zu trinken. Unerhört! Ich war schockiert. Gezwungen!

Dabei frage ich mich: Was, bitte schön, soll man denn sonst bei der Bundeswehr machen?

Stift. Papier. Ewigkeit.

Samstag, 13. Februar 2010