Archiv für Dezember 2009

Buch sucht Verlag

Freitag, 18. Dezember 2009

Tobias_Geigenmueller_Buch

 

Vor kurzem wurden im Berliner Raum unveröffentlichte Aufzeichnungen Johann Wolfgang von Goethes gefunden. Das Werk heißt “Mein Leben kann mich am Arsch lecken” und wurde von Goethe offenbar unter dem Pseudonym “Tobias Geigenmüller” verfasst. Das Buch ist nicht nur literarisch, sondern auch gestalterisch seiner Zeit weit voraus gewesen. Für die Illustrationen zeigt sich ein gewisser “Patrick They” verantwortlich.

“Mein Leben kann mich am Arsch lecken” umfasst insgesamt 60 Glossen, die untereinander über keinerlei Zusammenhang verfügen und kurioserweise Goethes Stil ganz und gar nicht entsprechen.

Interessierte Verlage wenden sich bitte direkt an mich. Preislich dürfen sich Interessenten allerdings auf etwa 35 Millionen Euro einstellen.

Das Wettrennen um die Rechte kann nun beginnen.

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Schaufensterpuppen-Lepra

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Manchmal findet man selbst als Schaufensterpuppe nichts zum Anziehen. Und wenn einem dann auch noch die Gliedmaßen abfallen, ist der Tag echt gelaufen.

Schaufensterpuppe_nackt

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Willkommen bei NETTO

Sonntag, 13. Dezember 2009

Selten wurde ich in meinem Leben so herzlich empfangen wie hier.

Willkommen_bei_NETTO

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Alles neu

Samstag, 12. Dezember 2009

Ich hatte vor gut zwei Wochen die erste Lesung meines Lebens – als Gast der “Brauseboys” in den OsramHöfen. Und ich muss sagen: Diese Erfahrung hat mich tiefgreifend verändert. Jetzt bin ich ein anderer Mensch.

Vorher_Nachher_Montage

Vielen Dank für die Einladung, Brauseboys. Es war mir ein Fest.

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Der neue Alice Schwarzer

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Mit diesem Video haben sowohl der Feminismus als auch die Kunst gleichzeitig ihre Höhepunkte erreicht.

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Die grausame Sprechstundenhilfe

Dienstag, 08. Dezember 2009

Das Schöne an Zahnarztbesuchen ist, dass einem vorher alle Leute Mut machen. Jeder berichtet von den eigenen positiven Erlebnissen oder auch davon, was der Mutter einer Freundin eines Freundes eines Cousins achten Grades im 18. Jahrhundert einmal widerfahren ist. So auch, kurz bevor mir mein Weisheitszahn gezogen werden sollte. 

Hier nur ein kleiner Auszug der aufmunternden Erfahrungsberichte, die mir im Vorfeld mit auf den Weg  gegeben wurden:

1. „UNTEN? Oh Gott!“

2. „Bei mir ist der Zahn in alle Einzelteile zersprungen und ich lag eine ganze Stunde unterm Messer.“

3. „Schlimm ist es ja, wenn sie versehentlich in den Knochen fräsen.“  

4. „Und die Geräusche – ich hab fast gekotzt.“

 

Fast wunderte ich mich, dass die Leute nicht auch noch sagten:

1. „Mein Arzt hat mir den Kiefer gebrochen und danach gesagt, ich hätte gewackelt und das hätte ich nun davon.“

2. „Vor mir wurde einer im Leichensack raus  getragen.“

3. „Mir hat meiner aus Versehen ins Auge gebohrt.“

Oder auch:

4. „Mein Zahnarzt spart Strom und benutzt keine Bohrer. Er setzt den Leuten einen Specht an den Mund.“

 

Und dabei gucken sie alle ganz mitleidig. Ja, die Leute tun wirklich so einiges, um einem die Angst zu nehmen. So auch die Sprechstundenhilfe meines Arztes, bei der ich um einen Termin bat. Ich vermute stark, dass sie Sadistin ist. Hier ist der O-Ton des Telefonats:

Ich: „Ja, hallo, ich würde mir gerne am Freitag meinen Weisheitszahn ziehen lassen. Obwohl – gerne ist übertrieben.“

Sie: (lacht bedrohlich) „Unten oder oben?“

Ich: „Unten rechts.“

Sie: (lacht wieder bedrohlich)

„Na, da werden Sie Spaß haben bei den Temperaturen.“

Ich: „Wieso?“

Sie: „Da müssen Sie mit einer ordentlichen Schwellung rechnen.

Ich: „Sie machen mir Angst.“

Sie: „Kann ich leider nicht ändern. Und Sie sind sich sicher, dass der Doktor Sie deswegen nicht lieber zum Chirurgen schicken wollte? Der Zahn sitzt ganz schön schief und da liegen direkt Nervenbahnen.“

Ich: „Sie machen mir noch mehr Angst.“

Sie: „Ich frag ihn mal, ob er sich das zutraut.“

(kurze Pause)

Sie: „Ja, er macht das.“

Ich: „Schön. Da ist übrigens schon ein Stück heraus gebrochen.“

Sie: „Das macht nichts. Aber stellen Sie sich darauf ein, dass es eine längere Angelegenheit wird als beim Oberkiefer.“

Ich: „Wie viel Angst wollen Sie mir denn noch machen?“

Sie: „Ich sag’s Ihnen nur, wie’s ist.“ (lacht wieder bedrohlich) „Und nehmen Sie sich bis Montag früh nichts vor. Kaufen Sie sich schon mal ein paar Kühlbeutel und essen Sie noch mal ordentlich davor.“

Ich: „Mach ich. Vielen Dank. Ich kann es kaum noch erwarten. Tschüss.“

Sie: „Tschüss.“

Ja, so war das mit meiner Sprechstundenhilfe. Auf dem Weg zur OP sagte ich mir immer wieder, dass Arthur Abraham noch acht Runden mit gebrochenem Kiefer durchgeboxt hat, und dass meine Weisheitszahn-OP nicht grausamer werden könne als das. Aber wie es beim Zahnarzt meistens so ist, war das Ganze dann auch nicht mal halb so schlimm wie erwartet. Schon währenddessen wurde mir bewusst, was für ein Mann ich doch bin. Ich hätte Arthur Abraham wahrscheinlich noch mit gebrochenem Genick geschlagen. Den nächsten Weisheitszahn entferne ich mir selbst. Uga-Aga-Uga.

Die_grausame_SprechstundenhilfeMit einer Illustration meines guten Freundes und üblen Kollegen Patrick “Pat” They.

www.patrickthey.com

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Die Shitsingle

Montag, 07. Dezember 2009

Ich glaube, Alex Christensen macht nur noch deswegen Musik, um sich selbst zu beweisen, dass er sich immer wieder im Niveau unterbieten kann. Denn auch wenn er schon vor Jahrzehnten ziemlich gut im Schlechtsein war, versteht er es doch, uns jedes Mal aufs Neue zu überraschen.

Diesmal mit der Single “Love Is The Answer”. Das, so Christensen, sei nämlich die Antwort auf alles. Wenn Ihnen also demnächst mal jemand im Beruf eine komplizierte Frage stellen sollte oder irgendein Halbstarker auf der Straße wissen möchte, ob Sie ein Problem haben, kennen Sie von jetzt an zum Glück eine Generalantwort: “Love”. Danke, Alex.

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Generation Einkaufszettel

Sonntag, 06. Dezember 2009

Früher ging man mit zwölf noch auf den Rummel und Zuckerwatte galt bereits als harte Droge. Heute rauchen die Kiddies Opium, um die Wirkung des Crystal Meth zu lindern. Doch auch seinen Drogenkonsum muss man irgendwie organisieren. Das beweist der Einkaufszettel, den meine Freundin neulich auf der Straße fand. 

Einkaufsliste

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Weihnachten kann kommen

Dienstag, 01. Dezember 2009

Ich habe schon ein wenig umdekoriert bei mir zu Hause.

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You’re cheesy, it’s true

Dienstag, 01. Dezember 2009

Das erste Mal, dass ich James Blunt wirklich beautiful finde.

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