Archiv für November 2009

Olympia kann kommen

Sonntag, 15. November 2009

In letzter Zeit treibe ich unglaublich viel Sport. Und es ist wahr, was alle immer sagen: Man fühlt sich viel besser. Ich glaube, das Geheimnis liegt darin, dass man die richtige Sportart für sich findet. Meine ist Ritter Sport.

Weitersagen!

Guter Schnitt

Sonntag, 15. November 2009

Neulich fragte mein Vater seinen Friseur, ob er nicht eigentlich Rabatt bekommen müsse. Er hätte mittlerweile ja nun viel weniger Haare. Komischerweise ließ sich der Herr aber nicht auf das Geschäft ein.

Weitersagen!

The Butt ist echt ein Arsch

Freitag, 13. November 2009

Skandal! Ojani Noa, Ex-Mann von Jennifer Lopez, darf nach einer einstweiligen Verfügung das in den damaligen Flitterwochen entstandene Sex-Video nicht veröffentlichen. In dem Film versohlt er Jenny from the block unter anderem im Bett den Hintern, sie schwingt sich nackt aufs Motorrad und betrachtet sich nur mit Slip und BH bekleidet im Spiegel.

Noa sagt dazu in den “New York Daily News”: “Sie zerstört mein Leben. Das ist ein weiterer Beweis ihrer Macht und ihres Geldes, womit sie mich davon abhält, mit meinem Leben weiterzumachen. Ich verdiene mit diesem Video kein Geld. Ich will damit etwas abschließen. Es ist meine Geschichte.”

Und ich glaube Noa. Natürlich will er mit Sexszenen von Jennifer Lopez kein Geld machen. Mein Gott, wie kleinlich von ihr. Allein aus historischen Gründen sollte dieses Video veröffentlicht werden. Das ist wirklich ein herber Schlag für die Pressefreiheit.

Weitersagen!

Tränen, Tränen und Tränen

Freitag, 13. November 2009

Seit der gestrigen “Popstars”-Sendung kenne ich wieder einige neue Gründe, die es legitimieren, vor der Kamera in wilde Heulkrämpfe auszubrechen.

1. Man hat schon so lange nicht mehr selbst Gitarre gespielt, sieht jetzt aber jemanden mit Gitarre.

2. Das Kleid, das man trägt, rutscht ständig hoch.

Aber an sich ist es ja nur fair von Pro Sieben, dass die angehenden “Stars” schon jetzt hauptsächlich heulen lernen – so sind sie bestens vorbereitet auf ihre zukünftigen Chartpositionen.

Weitersagen!

Das Multithailent

Donnerstag, 12. November 2009

Ich vermute mal, dass “Detektei”, “Webdesign” und “Bergbautechnologie” einfach nicht mehr aufs Firmenschild gepasst haben.

Imbiss

 

Weitersagen!

George Michael ist mein Nachbar

Dienstag, 10. November 2009

Meine Nachbarin hört gerne die aktuelle Platte von George Michael. Also die, die schon vor 10 Jahren aktuell war. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass sie kein Geld für eine neue ausgeben will, oder ob ihr die moderne Hottentottenmusik einfach zu modern und hottentottig ist.

Vielleicht bekommt sie die CD aber auch einfach nicht mehr aus der Stereoanlage heraus. Oder die Musik kommt gar nicht von CD und George Michael spielt jeden Tag live bei meiner Nachbarin. Vielleicht wohnt sie ja mit ihm zusammen. Dann wäre George Michael mein Nachbar. Verrückt.

Ab und zu erschrecke ich mich richtig, wenn mal nicht George Michael läuft. Zwischendurch spielt sie nämlich auch mal ein Lied von Sarah Connor. Ich denke aber nicht, dass die auch noch da wohnt. Für drei Personen ist die Wohnung nämlich wirklich zu klein. Vielleicht kommt Sarah nur ab und zu mal auf ein Käffchen vorbei und trällert das eine oder andere Liedchen.

Ansonsten kann ich mich über meine Nachbarin aber nicht beschweren. Im Großen und Ganzen ist sie sehr angenehm. Da gibt es ja ganz andere Nachbarn, die einem Schweineköpfe vor die Tür legen und so. Das hat bei mir bisher weder meine Nachbarin noch George Michael noch Sarah Connor getan. In meinem Fall ist es zum Glück mit den Nachbarn generell nicht ganz so schlimm.

Nur einer scheint sich jeden Samstagmorgen extra den Wecker zu stellen, um sämtliche in der vorangegangenen Woche geleerten Flaschen in den Glascontainer auf dem Innenhof werfen zu  können. Ich vermute sogar, dass er absichtlich niemals Plastikflaschen kauft.

Aber auch die Nachbarskinder haben den Hof für sich entdeckt. Sie scheinen ihn jeden Morgen neu zu entdecken. Auch gerne sehr früh. Ich denke, den Eltern ist es mit ihren Nachkommen in der Wohnung einfach zu laut – deswegen schicken sie ihre Kinder auf den Hof, damit wenigstens alle anderen auch nicht mehr schlafen können. Geteiltes Leid soll ja halbes Leid sein. Und wahrscheinlich hoffen die Eltern, dass die Kinder unten beim Spielen ganz schnell groß werden und dann am nächsten Morgen in der Wohnung nicht mehr so laut sind. Manchmal hat man als Kind ja extreme Wachstumsschübe. Da kann es schon mal passieren, dass der Körper die Pubertät einfach überspringt.

Übrigens ist unter den spielenden Kindern ein kleiner Junge, dem schon seit zwei Jahren niemand erzählt zu haben scheint, dass Batman Batman heißt – und nicht Patman. Zumindest möchte der kleine Junge beim Spielen immer Patman sein. Was mich schon des Öfteren beinah dazu verleitet hätte, noch verschlafen und leicht verkatert das Fenster aufzureißen und auf den Innenhof zu brüllen: „Batman! Er heißt Batman! Mit B!“ Aber ich denke, die Kinder könnten diese Art der Erziehung eventuell falsch interpretieren. Und ich habe  ja ein Herz für Kinder. Wir waren schließlich alle mal welche. Ich für meinen Teil wäre auch gerne länger  eins geblieben. Dann würde ich jetzt wahrscheinlich mit den anderen Kindern auf dem Hof spielen und wäre Tuperman.

Weitersagen!

Im rechten Licht

Samstag, 07. November 2009

Auf diesem Bild sehen Sie einen ehemaligen Kollegen von mir. Es ist das wahrscheinlich gelungenste Foto, das von diesem Herren jemals gemacht wurde.

Kerzenbild

 

Weitersagen!

Melodien für Millionen

Samstag, 07. November 2009

Jetzt möchte auch Michael Jacksons Vater Joe am Nachlass seines Sohnes beteiligt werden und geht deswegen vor Gericht. Der Arme sei wohl auf Unterstützung angewiesen, da er kein festes Einkommen habe. Und er will ja nicht viel. Zum Leben brauche er monatlich gerade mal 15.000 Dollar. Schließlich benötige er allein 2.000 Dollar für Restaurantbesuche und 3.000 Dollar für Hotels. Und da ist mir aufgefallen, dass ich bisher ebenfalls noch nichts von Jackos Erbe gesehen habe. Dabei muss ich doch auch irgendwie meine karibische Inselgruppe, den Privatjet und die ganzen Hausmädchen bezahlen. Also, Michael – heal the world. Fang aber bitte bei mir an.

Weitersagen!

Schwanz, ich bin dein Vater

Donnerstag, 05. November 2009

Oh, oh! Jetzt kommt’s dicke. Nico Schwanz gibt seine Gene weiter. Seine Freundin Juliett Giegler soll bereits im vierten Monat schwanger sein. Und kurioserweise freut sich die Blondine auch noch darüber: „In mir wächst ein kleines Schwänzchen. Jetzt ist unser Glück perfekt.“ Nun ja. Ich würde sagen, das ist Auslegungssache, liebe Juliett. Aber auch Schwanz selbst kann die Geburt kaum erwarten: „Ich freu mich riesig auf den kleinen Schwanz.“ Komisch. Dabei müsste er den doch eigentlich längst kennen.

Weitersagen!

Das Familiencomeback

Mittwoch, 04. November 2009

Letztes Jahr wollten wir Weihnachten mal wieder alle zusammen in der Ferienwohnung meiner Eltern verbringen. Wir – das sind mein Vater Konrad, meine Mutter Sabine, mein kleiner Bruder Max, mein großer Bruder Jan, seine Freundin Diemut und die Tochter der beiden: Hannah.

Und es fing auch gleich gut an. Meine Mutter wollte so viel mitnehmen, dass unser Auto beinahe aus allen Nähten platzte. Das heißt: Natürlich musste sie. Schließlich ist sie ja Mutter. Und Mütter nehmen alles überallhin mit. Zumindest wunderte mich, dass wir nicht auch noch ein paar Bäume mitnahmen. Oder Mammuts. Oder Wolkenkratzer. Aber es musste halt alles mit. Es könnte ja sonst fehlen.

Etwas später auf der Autobahn bat meine Mutter meinen Vater, nicht so schnell zu fahren, da wir ja so beladen seien. Wenn er bremsen müsse. Mein Vater meinte, er müsse nicht bremsen. Na klar. Väter müssen niemals bremsen. 

Es verging einige Zeit, bis mein Vater vorschlug, wir sollten demokratisch abstimmen, ob im Auto geraucht werden dürfe oder nicht. Dazu muss man wissen, dass sich im Auto drei Raucher und meine Mutter befanden. Ich mutmaßte, dass meine Mutter eh bald einschlafen würde und dann nicht bemerkte, wenn wir im Auto rauchten. Nun gut. Wir sind ja keine Unmenschen. Natürlich rauchten wir nicht.

Und wir kamen irgendwann sogar an und wurden von meinem großen Bruder,  seiner Freundin und der kleinen Hannah begrüßt. Hannah ist jetzt etwas älter als ein Jahr. Ihr Wortschatz beschränkt sich im Wesentlichen auf das Wort „Ball“. Heute wollte ich ihr ein weiteres Wort beibringen:  „Ballon“. Ich scheiterte allerdings kläglich. Die Zeit war wohl einfach noch nicht reif dafür.

Da Hannah noch sehr klein ist und Rauchen ungesund sein soll, wurde die gesamte Wohnung zur Nichtraucherzone erklärt. Alle gingen dementsprechend artig nach draußen vor die Tür, um dort ihrer Sucht zu frönen. Als ich allerdings meinen Vater fragte, wo er denn geraucht hätte, meinte er: „Bei dir im Zimmer.“ Weil ich meinen Unmut darüber nicht vollkommen verbergen konnte, schob er aber nach: „Aus dem Fenster.“ Wie sehr er „aus dem Fenster“ heraus geraucht hatte, merkte ich, als ich mein Zimmer betrat. So sehr, dass ich erst mal eine halbe Stunde lang sturzlüftete. Mein Vater aber meinte, er hätte „so gut aus dem Fenster geraucht, wie er konnte“. Das Aus-dem-Fenster-Rauchen scheint nur leider nicht zu seinen größten Talenten zu gehören.

Das Highlight unserer gemeinsamen Weihnachtsferien ereignete sich aber an Heiligabend. Mein großer Bruder eröffnete meinen Eltern, dass wir den beiden um ein Haar einen DVD-Recorder geschenkt hätten. Und dann passierte es. Mein Vater sprach den schönen Satz: „Hatte ich auch überlegt, ob ich mir so einen DVD-Player für Sabine kaufe.“ Wunderbar. Manchmal reicht eben schon ein einziges Extrawort, um sich in meinem persönlichen Geschichtsbuch zu verewigen. Fröhliche Weihnachten. 

Weitersagen!